ME/CFS: Milliardenschwere Krankheit ohne Therapie
ME/CFS betrifft eine große Zahl von Menschen, die oft nicht arbeitsfähig sind und deren Erkrankung gesellschaftlich lange unsichtbar war. Die öffentliche Aufmerksamkeit für diese Erkrankung stärkt die Forderung nach besserer Versorgung und mehr Forschungsförderung. Eine verbesserte Diagnose und Therapie könnte Betroffenen Selbstbestimmung zurückgeben und das Gesundheitssystem langfristig entlasten.
ME/CFS rückt als Post-COVID-Folgeerkrankung zunehmend in den Fokus der Wissenschaft, das Forschungsdefizit bleibt jedoch gravierend. Für die Gesundheitsversorgung in Deutschland bedeutet das: mehr Investitionen in neuroimmunologische Forschung sind dringend notwendig. Krankenhäuser und Hausarztpraxen benötigen bessere Diagnosestandards, damit Betroffene früher erkannt und begleitet werden können.