Mecklenburger Seenrunde startet mit Rekord: 6.000 Radler
Massenveranstaltungen wie die Seenrunde stärken das regionale Zusammengehörigkeitsgefühl und bringen Menschen aus ganz Deutschland in die strukturschwache Region. Für die lokale Wirtschaft – Gastronomie, Unterkünfte, Handel – bedeutet ein solches Event konkrete Einnahmen in der Saison. Gleichzeitig zeigt der Rekord, dass Mecklenburg-Vorpommern als Freizeit- und Sportdestination an Anziehungskraft gewinnt.
Für die Dörfer und Kleinstädte entlang der Strecke ist so ein Radevent einer der wenigen Tage im Jahr, an denen wirklich was los ist – das sollte man nicht kleinreden. Die Frage ist, was vom Rekord übrig bleibt: Kommen die Teilnehmer wieder, buchen sie Urlaub, sprechen sie über die Region? Wenn aus dem Sportevent ein nachhaltiger Impuls für den Regionaltourismus werden soll, braucht es mehr als eine gute Pressemitteilung nach dem Start.