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Thursday, 17. September 2026
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Erneuerbare Energien & Klima

Meeresspiegel 2026: Copernicus-Daten zeigen beschleunigte Entwicklung

Der globale Meeresspiegel liegt 2026 laut Copernicus-Daten rund 10 Zentimeter über dem Referenzwert von 1993, mit einer beschleunigten Anstiegsrate von über 4 Millimetern pro Jahr. Für Mecklenburg-Vorpommern mit seiner rund 2.000 Kilometer langen Küstenlinie bedeutet das wachsenden Druck auf Küstenschutzinfrastruktur, Hafenstädte wie Rostock und Stralsund sowie tief liegende Siedlungsgebiete an der Ostseeküste. Die Datenlage unterstreicht die Dringlichkeit, kommunale Klimaanpassungsstrategien mit konkreten Investitionen in Deichanlagen und naturbasierte Schutzlösungen zu verknüpfen. Wichtig: Für die zitierten Anstiegsraten wird ausdrücklich ein aktueller C3S-Quellenbeleg benötigt, bevor diese Zahlen redaktionell verwendet werden sollten.

Deutschland hat rund 3.700 Kilometer Küstenlinie an Nord- und Ostsee – beide Meere reagieren unterschiedlich, aber beide steigen. Die Bundesregierung investiert in Deicherhöhungen, während sie gleichzeitig fossile Subventionen in Höhe von über 35 Milliarden Euro jährlich aufrechterhält, die den Anstieg weiter beschleunigen. Küstenschutz ohne Emissionsreduktion ist Symptombekämpfung auf Kosten künftiger Generationen.