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Monday, 14. September 2026
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International

Mexikanischer Umweltjournalist Alex Serna ermordet

Der mexikanische Umweltjournalist Alex Serna wurde am 22. Juni 2026 in Zihuatanejo tot aufgefunden, nachdem er zuvor über illegale Umweltvergehen berichtet und eine Morddrohung erhalten hatte. Sein Tod ist ein erschreckendes Beispiel für die weltweite Gefährdung von Journalistinnen und Journalisten, die über Umweltkriminalität berichten. Das Committee to Protect Journalists fordert eine lückenlose Aufklärung durch die mexikanischen Behörden. Der Fall unterstreicht, wie wichtig internationale Solidarität und starke rechtliche Schutzrahmen für Medienschaffende weltweit sind.

Die Tötung von Journalisten, die über Umweltvergehen und Korruption berichten, ist ein direkter Angriff auf die Informationsfreiheit und das Recht der Öffentlichkeit auf unabhängige Berichterstattung. Solange solche Verbrechen straflos bleiben, werden Machtverhältnisse zugunsten korrupter Akteure zementiert und zivilgesellschaftliche Kontrolle unterbunden. Der Fall verdeutlicht, wie eng Pressefreiheit, Umweltschutz und Demokratie miteinander verknüpft sind.

Mexiko gilt als das gefährlichste Land der westlichen Hemisphäre für Journalist:innen, und der Tod von Alex Serna ist innerhalb eines Monats bereits der dritte Mord an einem mexikanischen Journalisten. International agierende Schutzorganisationen wie CPJ und Reporter ohne Grenzen drängen auf strukturelle Reformen und effektive Strafverfolgung, die über Einzelfälle hinausgehen. Europäische Demokratien und zivilgesellschaftliche Akteure können durch diplomatischen Druck und solidarische Netzwerke dazu beitragen, den Schutz von Journalist:innen global zu stärken.