Mexikanischer Umweltjournalist Alex Serna ermordet
Die Tötung von Journalisten, die über Umweltvergehen und Korruption berichten, ist ein direkter Angriff auf die Informationsfreiheit und das Recht der Öffentlichkeit auf unabhängige Berichterstattung. Solange solche Verbrechen straflos bleiben, werden Machtverhältnisse zugunsten korrupter Akteure zementiert und zivilgesellschaftliche Kontrolle unterbunden. Der Fall verdeutlicht, wie eng Pressefreiheit, Umweltschutz und Demokratie miteinander verknüpft sind.
Mexiko gilt als das gefährlichste Land der westlichen Hemisphäre für Journalist:innen, und der Tod von Alex Serna ist innerhalb eines Monats bereits der dritte Mord an einem mexikanischen Journalisten. International agierende Schutzorganisationen wie CPJ und Reporter ohne Grenzen drängen auf strukturelle Reformen und effektive Strafverfolgung, die über Einzelfälle hinausgehen. Europäische Demokratien und zivilgesellschaftliche Akteure können durch diplomatischen Druck und solidarische Netzwerke dazu beitragen, den Schutz von Journalist:innen global zu stärken.