Mexiko: Journalistinnen wegen angeblicher KI-Nutzung inhaftiert
Wenn KI-Gesetze gezielt eingesetzt werden, um kritische Berichterstattung zu unterdrücken, gefährdet das die Informationsfreiheit als Fundament offener Gesellschaften weltweit. Der Fall zeigt, wie neue Technologieregulierung zur Waffe gegen Pressefreiheit werden kann – ein Muster, das demokratische Staaten bei der eigenen KI-Gesetzgebung als abschreckendes Beispiel ernst nehmen sollten.
Der Fall aus Mexiko ist ein frühes Warnsignal für eine global wachsende Tendenz: Regierungen nutzen vage formulierte KI-Regulierungen, um unliebsame Journalistinnen und Journalisten juristisch zu verfolgen. Für Europa und Deutschland zeigt er, wie wichtig präzise, missbrauchssichere Formulierungen in KI-Gesetzen sind. Zivilgesellschaftliche Organisationen sollten dieses Muster im Blick behalten und aktiv in die EU-Diskussion über den AI Act einbringen.