Neue Studie: 1,5-Grad-Ziel des Pariser Abkommens in Gefahr
Wenn das 1,5-Grad-Ziel kippt, sind es zuerst die wirtschaftlich Schwächeren – in Deutschland wie weltweit – die die Folgen tragen: steigende Energiekosten, Extremwetterschäden, teurere Lebensmittel. Für eine offene Gesellschaft bedeutet das, dass Klimaschutz nicht länger eine Option ist, sondern eine soziale Verpflichtung gegenüber kommenden Generationen. Die wissenschaftliche Evidenz ist eindeutig – jetzt braucht es politischen Willen und konkrete Investitionen in dezentrale erneuerbare Energien.
Mecklenburg-Vorpommern ist mit seiner Küstenlage, Land- und Forstwirtschaft besonders verwundbar gegenüber den Folgen beschleunigter Klimaerwärmung: Sturmfluten, Trockenperioden und Ernteschäden treffen die Region direkt. Die gute Nachricht: MV hat mit seinem Potenzial für Offshore- und Onshore-Windkraft sowie Solarenergie die Werkzeuge in der Hand, um Teil der Lösung zu sein. Kommunale Energieprojekte und Bürgerenergiegenossenschaften können hier konkret gegensteuern – und dabei gleichzeitig regionale Wertschöpfung sichern.