Neue Studie: Menschheit verändert globalen Wasserkreislauf
Sauberes Trinkwasser und stabile Wasserkreisläufe sind eine der fundamentalen Grundlagen für funktionierende Gesellschaften und Demokratien. Wenn Wasserknappheit zunimmt, verschärfen sich soziale Ungleichheiten und politische Spannungen – sowohl global als auch regional. Die wissenschaftliche Dokumentation dieser Veränderungen schafft die Evidenzbasis, die Gesetzgeber und Kommunen für wirksame Gegenmaßnahmen benötigen.
Die Studie liefert wichtige Grundlagen für die Klimaforschung und zeigt, dass Landnutzungsentscheidungen direkte Auswirkungen auf die Wasserverfügbarkeit haben. Für Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern, die von der Landwirtschaft geprägt sind und deren Seenplatte und Küstengewässer unter Druck stehen, ist dieses Wissen unmittelbar handlungsrelevant. Kommunen und Landwirtschaftsbetriebe können aus solchen Erkenntnissen konkrete Schlüsse für einen schonenderen Wasserumgang ziehen.