Neues Verfahren filtert PFAS-Ewigkeitschemikalien aus Wasser
Sauberes Trinkwasser ist eine Grundvoraussetzung für öffentliche Gesundheit und gesellschaftliches Wohlergehen. PFAS-Belastungen betreffen Millionen Menschen in Deutschland, da die Chemikalien über Böden, Gewässer und Lebensmittel in den Körper gelangen. Ein wirksames Reinigungsverfahren schützt nicht nur die Gesundheit, sondern entlastet auch Kommunen und Wasserversorger bei der Erfüllung stetig strenger werdender Grenzwerte.
Kurzkettige PFAS galten bislang als besonders schwer aus Wasser zu entfernen, da herkömmliche Filterverfahren an ihnen scheitern. Das neue Verfahren aus der Umweltforschung könnte Wasserwerken und Kläranlagen erstmals eine praktikable Technologie an die Hand geben. Für Regionen mit intensiver Landwirtschaft oder militärischer Vornutzung von Flächen, wie sie auch in Mecklenburg-Vorpommern vorkommen, ist das besonders relevant. Die Forschung zeigt, dass evidenzbasierte Umwelttechnologie konkrete Lösungen für drängende Alltagsprobleme liefern kann.