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Monday, 22. June 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Neues Verfahren filtert PFAS-Ewigkeitschemikalien aus Wasser

Forscherinnen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung haben ein Verfahren entwickelt, das kurzkettige PFAS-Verbindungen effizient aus Wasser entfernen kann. Da PFAS-Belastungen auch in Mecklenburg-Vorpommern ein zunehmendes Problem für Trinkwasser und Gesundheit darstellen, könnte diese Innovation die Wasseraufbereitung im Land künftig deutlich verbessern. Die Forschungsergebnisse stammen aus einem renommierten wissenschaftlichen Institut, bedürfen jedoch weiterer Praxistests, bevor eine flächendeckende Anwendung möglich ist. Für Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies eine realistische Perspektive auf sichereres Trinkwasser in den kommenden Jahren.

Sauberes Trinkwasser ist eine Grundvoraussetzung für öffentliche Gesundheit und gesellschaftliches Wohlergehen. PFAS-Belastungen betreffen Millionen Menschen in Deutschland, da die Chemikalien über Böden, Gewässer und Lebensmittel in den Körper gelangen. Ein wirksames Reinigungsverfahren schützt nicht nur die Gesundheit, sondern entlastet auch Kommunen und Wasserversorger bei der Erfüllung stetig strenger werdender Grenzwerte.

Kurzkettige PFAS galten bislang als besonders schwer aus Wasser zu entfernen, da herkömmliche Filterverfahren an ihnen scheitern. Das neue Verfahren aus der Umweltforschung könnte Wasserwerken und Kläranlagen erstmals eine praktikable Technologie an die Hand geben. Für Regionen mit intensiver Landwirtschaft oder militärischer Vornutzung von Flächen, wie sie auch in Mecklenburg-Vorpommern vorkommen, ist das besonders relevant. Die Forschung zeigt, dass evidenzbasierte Umwelttechnologie konkrete Lösungen für drängende Alltagsprobleme liefern kann.