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Sunday, 13. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

PISA 2025: Lesekompetenz von Jugendlichen weiter gesunken

Die PISA-Ergebnisse 2025 zeigen einen anhaltenden Rückgang bei Lese- und Mathematikkompetenzen deutscher Schülerinnen und Schüler, wobei die Lesekompetenz besonders besorgniserregend ist. Deutschland bleibt im internationalen Vergleich im Mittelfeld, während Nachbarländer wie Österreich und die Schweiz besser abschneiden. Die Befunde liefern klare Impulse für strukturelle Reformen im Bildungssystem und unterstreichen die Notwendigkeit gezielter Fördermaßnahmen. Für Mecklenburg-Vorpommern, das traditionell vor besonderen bildungspolitischen Herausforderungen steht, sind diese Ergebnisse ein weiterer Anlass, in gezielte Leseförderung und Lehrkräftegewinnung zu investieren.

Bildungsgerechtigkeit ist eine Grundvoraussetzung für demokratische Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wenn immer mehr Jugendliche Schwierigkeiten beim Lesen und Rechnen haben, gefährdet das ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt, ihre politische Mündigkeit und letztlich die Innovationsfähigkeit der Gesellschaft. Investitionen in frühkindliche Bildung und gezielte Leseförderung sind daher keine Luxus-, sondern Gemeinwohlausgaben.

Für Mecklenburg-Vorpommern, das traditionell zu den Bundesländern mit größeren Bildungsherausforderungen zählt, sind solche Ergebnisse ein Auftrag zur konkreten Verbesserung. Schulen brauchen mehr Ressourcen für individuelle Förderung, gut ausgebildete Lehrkräfte und digitale wie analoge Leseangebote. Kommunen können durch lokale Leseinitiativen, Bibliotheksstärkung und Kooperationen mit Kitas aktiv gegensteuern.