Rekord in der Chemie: Erste doppelte Fünffachbindung erzeugt
Grundlagenforschung wie diese legt das Fundament für künftige Technologien, die von neuen Materialien bis hin zu effizienteren Katalysatoren reichen können. Das bessere Verständnis chemischer Bindungen stärkt die Innovationskraft der Wissenschaft und damit langfristig den gesellschaftlichen Wohlstand. Offene Wissensgesellschaften profitieren besonders davon, wenn solche Erkenntnisse zugänglich publiziert und diskutiert werden.
Der Befund zeigt, dass chemische Bindungstheorie noch längst nicht ausgereizt ist – selbst nach mehr als 100 Jahren moderner Quantenchemie entstehen vollkommen neue Bindungstypen. Für die Materialwissenschaften und die Entwicklung neuer Katalysatoren in der Energiewende könnte ein vertieftes Verständnis von Mehrfachbindungen mit Schwermetallen konkrete Anwendungen ermöglichen. Die Forschung illustriert außerdem den Wert von Grundlagenforschung ohne unmittelbaren Anwendungsdruck.