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Friday, 19. June 2026
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International

Roger Stone lobbyiert für Myanmars Militärjunta für 50.000 $ monatlich

Der Trump-Vertraute Roger Stone erhält monatlich 50.000 US-Dollar für Lobbyarbeit zugunsten von Myanmars Militärjunta, die seit dem Putsch 2021 international wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen isoliert ist. Menschenrechtsorganisationen kritisieren diese Tätigkeit scharf als Versuch der Militärregierung, ihre internationale Reputation aufzupolieren. Die Entwicklung wirft grundsätzliche Fragen über Transparenz und ethische Grenzen politischer Einflussnahme auf, auch mit Blick auf demokratische Standards, die Europa und Deutschland einfordern. Zivilgesellschaftliche Akteure fordern strengere Regulierung solcher Lobbytätigkeiten für autoritäre Regime.

Wenn Trump-nahe Lobbyisten autoritären Regimen beim Imageaufbau helfen, untergräbt das internationale Sanktionsmechanismen und demokratische Normen, die zum Schutz der Zivilbevölkerung in Myanmar eingerichtet wurden. Dieser Fall zeigt, wie private finanzielle Interessen demokratische Außenpolitik aushöhlen können und warum Transparenzregeln für Lobbyisten im Bereich Auslandsvertretung so wichtig sind.

Der Fall Stone illustriert ein strukturelles Problem: Ohne starke Regulierung können einflussreiche Akteure im Umfeld von Regierungen ungestraft für Diktaturen arbeiten. Internationale Abkommen und zivilgesellschaftliche Transparenzinitiativen sind gefragt, um solche Schlupflöcher zu schließen und die Glaubwürdigkeit westlicher Demokratien in der Menschenrechtspolitik zu bewahren.