Sachsen-Anhalts Wirtschaft braucht Zuwanderung – die AfD nicht
Wenn politische Parteien Migrationspolitik gegen die wirtschaftlichen Interessen der eigenen Region betreiben, tragen die Schwächsten die Konsequenzen: Pflegebedürftige ohne Versorgung, Betriebe ohne Nachfolge, Kommunen ohne Steuereinnahmen. Demokratische Gesellschaften brauchen eine ehrliche Debatte darüber, wer die Kosten ideologisch motivierter Politik trägt – und wer davon profitiert, diese Debatte zu verhindern.
Was in Sachsen-Anhalt sichtbar wird, gilt für ganz Ostdeutschland und besonders für Mecklenburg-Vorpommern: Der demografische Wandel ist keine abstrakte Zukunftsgefahr, sondern Alltag. Betriebe, Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen in MV suchen heute händeringend Fachkräfte. Eine Politik, die Zuwanderung systematisch erschwert, verschärft diesen Mangel – und schadet damit zuerst den Menschen, die auf diese Dienstleistungen angewiesen sind. Konstruktive Antworten liegen in Willkommensstrukturen vor Ort, schnellerer Anerkennung ausländischer Abschlüsse und kommunaler Integrationsarbeit.