Satellitendaten belegen dramatischen Grundwasserrückgang weltweit
Grundwasser ist die Grundlage für Trinkwasserversorgung, Landwirtschaft und Ökosysteme weltweit – sein Schwund bedroht die Ernährungssicherheit und soziale Stabilität ganzer Regionen. Diese Daten liefern eine wichtige wissenschaftliche Grundlage, um politische Entscheidungen über Wassernutzung und Klimaanpassung evidenzbasiert zu gestalten. Für offene Gesellschaften bedeutet das: Transparenz über Ressourcenverbrauch ist eine Voraussetzung für gerechte und zukunftsfähige Entscheidungen.
Die satellitengestützte Langzeitanalyse zeigt, dass der Klimawandel und intensive Landwirtschaft die unterirdischen Wasserreserven global unter Druck setzen. Auch in Norddeutschland und Mecklenburg-Vorpommern sind Grundwasserspegel in Trockensommern bereits spürbar gesunken, was Handlungsbedarf für die regionale Wasserversorgung und Landwirtschaft aufzeigt. Die Studie stärkt das Argument für eine proaktive Wasserpolitik auf kommunaler und Landesebene.