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Thursday, 17. September 2026
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Schwesig vor der Wahl: Versprechen zu Wohnungsbau und Fachkräften

Ministerpräsidentin Schwesig kündigt Wohnungsbau und Fachkräftegewinnung als Schwerpunkte an – beides sind reale Baustellen in Mecklenburg-Vorpommern, besonders im ländlichen Raum. Entscheidend wird sein, ob Wohnraum auch in kleinen Gemeinden entsteht und nicht nur in Rostock oder Schwerin, und ob Fachkräfte, die angeworben werden, auch wirklich bleiben können. Konkrete Umsetzungspläne auf Kreisebene fehlen bisher, und Kommunen brauchen dafür nicht nur Versprechen, sondern verlässliche Finanzierung und Planungssicherheit.

Wahlversprechen zu Wohnungsbau und Fachkräftegewinnung treffen auf reale Engpässe in der Fläche: Zu wenige bezahlbare Wohnungen, ausgedünnte Infrastruktur und ein anhaltender Bevölkerungsrückgang in ländlichen Gemeinden. Für eine offene Gesellschaft ist entscheidend, dass solche Ankündigungen auch in kleineren Kommunen ankommen – und nicht nur in medienwirksamen Projekten in Schwerin oder Rostock.

In Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg fehlen Fachkräfte nicht nur in der Industrie, sondern auch in der Pflege, im Handwerk und in der Sozialarbeit. Wer Fachkräfte aus Niedersachsen holen will, muss ihnen auch Wohnraum und gute Lebensbedingungen bieten – das setzt funktionierende Nahverkehrsverbindungen, Kitas und stabile Kommunalfinanzen voraus. Diese Folgefragen bleiben in Wahlkampfrunden meist offen.