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Thursday, 17. September 2026
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Erneuerbare Energien & Klima

September 2026: Globale Temperaturanomalie bricht erneut Rekorde

Der Copernicus Climate Change Service dokumentiert für September 2026 eine globale Temperaturanomalie von mehr als 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau – die kritische Pariser Klimaschutzschwelle wird damit auf monatlicher Basis inzwischen regelmäßig überschritten. Erhöhte Meeresoberflächentemperaturen verstärken Extremwetterereignisse weltweit und erhöhen den Druck auf Regionen wie Mecklenburg-Vorpommern, die Küsten- und Infrastrukturrisiken direkt ausgesetzt sind. Für die Energiewende in MV bedeutet das: Der Handlungsdruck steigt, gleichzeitig wächst die Dringlichkeit, erneuerbare Energieprojekte und kommunale Klimaschutzmaßnahmen konsequent und sozial gerecht voranzutreiben. Bürgerenergiegenossenschaften und Kommunen können jetzt gezielt in Resilienz und dezentrale Versorgungssicherheit investieren.

Die Daten machen deutlich, dass die Klimaschutzmaßnahmen der G20-Staaten – darunter Deutschland mit weiterhin aktiven fossilen Subventionen in Milliardenhöhe [BELEG FEHLT – RECHERCHE NÖTIG: aktualisierte Subventionshöhe 2026] – strukturell nicht mit den Pariser Zielen kompatibel sind. Wer fossile Infrastruktur subventioniert und gleichzeitig Klimaneutralität verspricht, betreibt keine Politik, sondern Symbolik. Jeder weitere Monat über 1,5 Grad erhöht nach IPCC AR6 das Risiko irreversibler Kipppunkte im Erdsystem.