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Monday, 21. September 2026
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Erneuerbare Energien & Klima

September 2026: Globale Temperaturanomalie setzt Rekordserie fort

Der Copernicus Climate Change Service bestätigt für September 2026 das dritte Jahr in Folge, in dem die globale Durchschnittstemperatur dauerhaft mehr als 1,5 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau liegt – die im Pariser Abkommen definierte kritische Schwelle wird damit nicht mehr als kurzfristiger Ausreißer, sondern als anhaltender Trend überschritten. Rekordhohe Ozeanoberflächentemperaturen destabilisieren die Klimasysteme zusätzlich und verschärfen die Dringlichkeit des Handelns. Für Mecklenburg-Vorpommern mit seiner langen Küstenlinie und land- sowie tourismuswirtschaftlichen Abhängigkeiten bedeutet das konkret: Extremwetterereignisse, Meerespiegelanstieg und veränderte Niederschlagsmuster werden messbar häufiger und kostspieliger. Genau diese Realität macht den konsequenten Ausbau erneuerbarer Energien, die Stärkung kommunaler Resilienz und gerechte Klimaschutzmaßnahmen nicht zu einer Option, sondern zur wirtschaftlichen und sozialen Notwendigkeit für die Region.

Die Bundesregierung hat ihre Klimaschutzziele für 2030 bislang nicht ausreichend hinterlegt – fossile Subventionen in Milliardenhöhe laufen trotz gegenteiliger Versprechen weiter [BELEG FEHLT – RECHERCHE NÖTIG: aktueller Subventionsbericht 2026]. Wer die Pariser Ziele verfehlt, während Copernicus-Daten monatlich die Überschreitung der 1,5-Grad-Grenze dokumentieren, betreibt strukturellen Vertrauensbruch gegenüber kommenden Generationen. Die Datenlage macht eines unmissverständlich: Weitere Verzögerungen beim fossilen Ausstieg sind keine politische Option mehr, sondern ein kalkuliertes Risiko zulasten der Allgemeinheit.