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Thursday, 17. September 2026
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International

Serbien: Gewalt gegen Journalisten nimmt dramatisch zu

In Serbien verschärft sich die Lage für unabhängige Medienschaffende deutlich: Morddrohungen und Androhungen sexueller Gewalt gegen Journalistinnen, Journalisten und ihre Familien bleiben weitgehend straflos. Internationale Pressefreiheitsorganisationen fordern die serbischen Behörden auf, konsequent zu ermitteln, schützende Maßnahmen zu ergreifen und Angriffe auf freie Medien klar zu verurteilen. Diese Entwicklung ist ein Warnsignal für die europäische Demokratie, da Pressefreiheit eine grundlegende Voraussetzung für funktionierende demokratische Gesellschaften darstellt. Zivilgesellschaftliche Akteure und internationale Journalismusverbände engagieren sich aktiv, um Betroffene zu unterstützen und politischen Druck zu erzeugen.

Pressefreiheit ist eine Grundvoraussetzung für funktionierende Demokratien: Wo Journalistinnen und Journalisten bedroht werden, gerät die öffentliche Kontrolle von Machtmissbrauch in Gefahr. Die zunehmende Straflosigkeit in Serbien sendet ein gefährliches Signal an antidemokratische Kräfte in ganz Europa und gefährdet den gesellschaftlichen Diskurs, der für offene Gesellschaften unverzichtbar ist.

Serbien befindet sich im EU-Beitrittsprozess – der Umgang mit Pressefreiheit ist dabei ein zentrales Kriterium. Europäische Institutionen und Zivilgesellschaft haben konkrete Hebel, um Druck auf Belgrad auszuüben: Fortschrittsberichte, Statuskonferenzen und koordinierte Kampagnen internationaler Journalistenverbände können wirksam sein. Das Beispiel zeigt, wie wichtig grenzüberschreitende Solidarität für den Schutz unabhängiger Medien ist.