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Friday, 19. June 2026
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Demokratie & Zivilgesellschaft

Sicherheitsratschläge für Journalisten bei der WM 2026

Das Committee to Protect Journalists hat Schutzempfehlungen für Medienschaffende bei der WM 2026 veröffentlicht, die physische, digitale, rechtliche und einwanderungsrechtliche Risiken abdecken. Besonders im Fokus stehen Journalist:innen mit Migrationshintergrund, die bei Großereignissen in den USA einem erhöhten Risiko ausgesetzt sein können. Die Empfehlungen zeigen, dass Pressefreiheit nicht selbstverständlich ist – auch nicht bei einem weltweiten Sportereignis. Solche konkreten Handreichungen sind ein wichtiges Instrument, um gefährdete Medienschaffende zu schützen und ihre Arbeit zu sichern.

Pressefreiheit ist keine Selbstverständlichkeit – auch bei Großereignissen wie einer Fußball-Weltmeisterschaft geraten Journalistinnen und Journalisten unter Druck. Wer Medien schützt, schützt die Öffentlichkeit: Ohne freie Berichterstattung fehlen gesellschaftliche Kontrolle und informierte Bürgerinnen. Solche konkreten Schutzmaßnahmen stärken das globale Fundament demokratischer Öffentlichkeit.

Pressefreiheitsorganisationen zeigen hier, dass journalistische Sicherheit aktiv vorbereitet werden muss – nicht erst im Ernstfall. Die Fokussierung auf digitale und einwanderungsrechtliche Risiken spiegelt eine politische Realität in den USA wider, die Medienschaffende ohne gesicherten Aufenthaltsstatus besonders trifft. Das ist ein Signal, das weit über den Sport hinaus gilt: Wer ohne Lobby berichtet, braucht strukturellen Rückhalt.