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Monday, 22. June 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Solarenergie für Libyen: Strom aus der Wüstensonne

Eine Studie untersucht das Potenzial großer Solaranlagen in Libyen und zeigt, dass ein hypothetisches 50-Megawatt-Kraftwerk den Treibhausgasausstoß um bis zu 76 Prozent gegenüber konventionellen Gaskraftwerken reduzieren könnte. Die Forschung liefert zudem methodische Ansätze zur Verbesserung der Effizienz solcher Anlagen. Für Mecklenburg-Vorpommern sind die Erkenntnisse zur Optimierung von Solarthermieanlagen jedoch nur bedingt übertragbar, da die Einstrahlungsbedingungen erheblich von denen der nordafrikanischen Wüste abweichen. Als wissenschaftlicher Beitrag zur globalen Energiewende unterstreicht die Studie dennoch das Potenzial erneuerbarer Energien zur Emissionsminderung.

Libyen verfügt über enorme Sonnenressourcen, die bislang kaum genutzt werden. Solche Studien zeigen, dass sonnenreiche Länder Nordafrikas nicht nur ihren eigenen Energiebedarf decken, sondern langfristig auch sauberen Strom nach Europa exportieren könnten – ein wichtiger Baustein für die globale Energiewende.