Solarstrom spart mehr als er kostet: 15,7 Mrd. Euro Ersparnis
Diese Studie liefert ein starkes gesellschaftliches Argument für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien: Solarstrom ist kein Subventionsprojekt auf Kosten der Allgemeinheit, sondern senkt die Energiekosten für alle. Das stärkt die Akzeptanz der Energiewende und eröffnet die Möglichkeit, politische Debatten über EEG-Kosten auf eine sachliche Grundlage zu stellen – besonders wichtig für Menschen mit niedrigen Einkommen, die überproportional von hohen Strompreisen betroffen sind.
Für Mecklenburg-Vorpommern mit seiner langen Sonnenscheindauer und den bereits aktiven Bürgerenergiegenossenschaften bedeutet diese Studie Rückenwind: Jede neue Kilowattstunde Solarstrom dämpft die Großhandelspreise und entlastet damit alle Haushalte im Netz. Kommunen, die eigene Solarparks planen oder Genossenschaftsmodelle fördern, können diese Zahlen als belastbares Argument in Genehmigungsverfahren und politischen Debatten nutzen. Der Ausbau lohnt sich – volkswirtschaftlich wie sozial.