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Monday, 14. September 2026
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Erneuerbare Energien & Klima

Solarstrom spart mehr als er kostet: 15,7 Mrd. Euro Ersparnis

Eine aktuelle Studie belegt, dass Photovoltaikanlagen die Großhandelsstrompreise 2025 um rund 21 Prozent gesenkt und damit eine Gesamtersparnis von 15,7 Milliarden Euro für Stromkunden erzielt haben. Damit übersteigt der preisdämpfende Effekt der Solarenergie erstmals die EEG-Förderkosten – ein entscheidender Wendepunkt in der energiepolitischen Debatte. Für Mecklenburg-Vorpommern mit seinem hohen Anteil an erneuerbaren Energien und aktiver Bürgerenergie bedeutet das: Jede weitere Kilowattstunde Solarstrom aus der Region stärkt die Kaufkraft der Haushalte direkt. Kommunen und Energiegenossenschaften, die jetzt in Freiflächen- oder Dachanlagen investieren, sichern nicht nur saubere Energie, sondern leisten auch einen messbaren Beitrag zur lokalen Entlastung von Stromkosten.

Diese Studie liefert ein starkes gesellschaftliches Argument für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien: Solarstrom ist kein Subventionsprojekt auf Kosten der Allgemeinheit, sondern senkt die Energiekosten für alle. Das stärkt die Akzeptanz der Energiewende und eröffnet die Möglichkeit, politische Debatten über EEG-Kosten auf eine sachliche Grundlage zu stellen – besonders wichtig für Menschen mit niedrigen Einkommen, die überproportional von hohen Strompreisen betroffen sind.

Für Mecklenburg-Vorpommern mit seiner langen Sonnenscheindauer und den bereits aktiven Bürgerenergiegenossenschaften bedeutet diese Studie Rückenwind: Jede neue Kilowattstunde Solarstrom dämpft die Großhandelspreise und entlastet damit alle Haushalte im Netz. Kommunen, die eigene Solarparks planen oder Genossenschaftsmodelle fördern, können diese Zahlen als belastbares Argument in Genehmigungsverfahren und politischen Debatten nutzen. Der Ausbau lohnt sich – volkswirtschaftlich wie sozial.