Sozialwissenschaftlerin Foroutan warnt vor präfaschistischer Phase
Eine Gesellschaft, die faschistischen Tendenzen entgegenwirken will, braucht Menschen, die diese Tendenzen klar benennen – ohne Verharmlosung, aber auch ohne Hysterie. Forotutans Analyse stärkt genau das: die Fähigkeit zur demokratischen Selbstwahrnehmung. Wer früh hinschaut und klar spricht, hat noch Handlungsspielraum – das ist der Kern des Gemeinwohlwerts dieses Beitrags.
Für Mecklenburg-Vorpommern ist diese Debatte besonders drängend: Das Land hat strukturell ähnliche Muster wie Sachsen-Anhalt, das Foroutan explizit nennt – Abwanderung, schwache Zivilgesellschaft, überdurchschnittliche AfD-Ergebnisse. Demokratiearbeit braucht hier keine akademischen Debatten, sondern konkrete lokale Antworten: Was machen Kommunen, Schulen, Vereine dagegen? Welche Bürgerrechtsinitiativen arbeiten bereits gegen diese Entwicklungen – und warum sind sie so wenig sichtbar?