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Thursday, 17. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Sport und Immunsystem: Wann schützt Bewegung, wann schadet sie?

Moderater Sport von bis zu 45 Minuten stärkt nachweislich das Immunsystem, besonders bei älteren Menschen und chronisch Kranken. Die erhöhte Infektanfälligkeit von Leistungssportlern geht laut aktueller Forschung nicht auf Sport selbst zurück, sondern auf Begleitfaktoren wie Schlafmangel, Reisestress und Ernährungsdefizite. Für die Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht dies die Bedeutung regelmäßiger Bewegung als niedrigschwellige Präventionsmaßnahme, kombiniert mit ausreichend Schlaf und ausgewogener Ernährung.

Die Studie mahnt zur Differenzierung: Wer regelmäßig moderat trainiert, tut seiner Abwehr etwas Gutes – das gilt als gut belegt. Die verbreitete Angst, intensiver Sport schwäche grundsätzlich das Immunsystem, ist laut den Autoren wissenschaftlich nicht klar belegt und wird von Lebensstilfaktoren überlagert. Für die breite Bevölkerung bedeutet das: Bewegung ist eine Investition in die Gesundheit, Überlastung ohne Erholung hingegen ein Risiko.