Stromnetze schützen: Kommunale Betriebe fordern Staatshilfe
Stromnetze und kommunale Versorgungsinfrastruktur sind das Rückgrat moderner Demokratien – fällt die Versorgung aus, treffen die Folgen zuerst vulnerable Bevölkerungsgruppen. Eine klare staatliche Mitverantwortung beim Schutz dieser Infrastruktur stärkt das Vertrauen in öffentliche Daseinsvorsorge und verhindert, dass Sicherheitskosten auf Verbraucherpreise abgewälzt werden.
Für Mecklenburg-Vorpommern mit seiner dezentralen Siedlungsstruktur und dem hohen Anteil kommunaler Energieversorger ist diese Debatte besonders drängend. Kommunale Netzbetreiber in der Fläche haben oft nicht die Ressourcen, um umfassenden Infrastrukturschutz aus eigener Kraft zu leisten. Klare Bundeszuständigkeiten und Förderprogramme könnten hier entlasten und die Resilienz der Energieversorgung im ländlichen Raum gezielt stärken.