Studie: AfD-Regierung würde Sachsen-Anhalt ökonomisch schaden
Wer in strukturschwachen ostdeutschen Regionen lebt, braucht keine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage – sondern Investitionen, Fachkräfte und verlässliche EU-Mittel. Diese Studie macht sichtbar, dass populistische Versprechen oft genau die Menschen treffen, die sie zu schützen behaupten. Für eine offene Gesellschaft ist es zentral, dass solche Wirkungszusammenhänge öffentlich diskutiert werden – ohne Hysterie, aber auch ohne Verharmlosung.
Das Thema ist direkt auf Mecklenburg-Vorpommern übertragbar: Auch hier sind EU-Fördermittel, Fachkräftezuwanderung und außenwirtschaftliche Verflechtungen unverzichtbar für die regionale Wirtschaft. Zivilgesellschaft und Kommunalpolitik könnten die Studienergebnisse nutzen, um sachlich über die konkreten Risiken nationalpopulistischer Wirtschaftspolitik zu informieren. Langfristig stärkt evidenzbasierte politische Bildung die demokratische Resilienz in der Region.