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Monday, 28. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Studie: Langes Sitzen erhöht Risiko für Krebstod

Eine groß angelegte Langzeitstudie mit mehr als 90.000 Teilnehmenden über zehn Jahre liefert belastbare Hinweise darauf, dass ununterbrochenes Sitzen oder Liegen ab 30 Minuten das Risiko erhöht, an Krebs zu sterben. Das Risiko wächst mit zunehmender Inaktivitätsdauer weiter an. Ermutigend ist, dass bereits alltägliche Leichtbewegungen wie Bügeln oder kurze Stehpausen ausreichen, um das Risiko messbar zu reduzieren. Für Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern, wo sitzende Berufe und weite Wege im ländlichen Raum den Alltag prägen, unterstreicht das die Bedeutung niedrigschwelliger Bewegungsangebote.

Die Erkenntnis, dass auch kurze Unterbrechungen von Sitzphasen gesundheitlich wirksam sein können, eröffnet niedrigschwellige Präventionsmöglichkeiten für breite Bevölkerungsgruppen. Besonders im Kontext zunehmender Büro- und Homeoffice-Arbeit ist diese Botschaft gesellschaftlich relevant. Öffentliche Gesundheitskampagnen und Arbeitgebende können daraus konkrete Handlungsempfehlungen ableiten.

Die Studie liefert belastbare epidemiologische Evidenz für eine der verbreitetsten Risikosituationen in modernen Gesellschaften: das stundenlange Sitzen. Für die Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern, wo ländliche Strukturen und Fachkräftemangel Prävention besonders wichtig machen, bieten solche Erkenntnisse eine Grundlage für kostengünstige Interventionen. Betriebe, Schulen und Pflegeeinrichtungen könnten Bewegungspausen systematisch verankern.