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Thursday, 17. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Studie: Migration erhöht Kriminalität nicht – Daten widerlegen Mythos

Eine groß angelegte Studie der Universität UC-Irvine widerlegt den verbreiteten Zusammenhang zwischen Migration und steigender Kriminalität. Die Analyse von über 11.500 Stadtteilen über acht Jahre zeigt klar: Migration erhöht Kriminalitätsraten nicht. Diese Erkenntnisse decken sich mit den Befunden des ifo-Instituts und des Bundeskriminalamts und bieten eine solide wissenschaftliche Grundlage für sachliche Debatten, die für Mecklenburg-Vorpommern mit seinen gesellschaftlichen Herausforderungen besonders relevant sein kann.

Falsche Annahmen über den Zusammenhang von Migration und Kriminalität befeuern Polarisierung und gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Evidenzbasierte Studien wie diese stärken die demokratische Debattenkultur, indem sie politische Narrative an empirischen Fakten messen. Für eine offene Gesellschaft ist es entscheidend, dass Migrationspolitik auf Grundlage belastbarer Daten gestaltet wird statt auf Basis populistischer Vereinfachungen.

Die Studie ergänzt eine wachsende internationale Forschungslage, die populären Narrativen über Migration und Unsicherheit widerspricht. Für Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern, wo Migrationsdebatte und rechtspopulistische Mobilisierung eng verknüpft sind, bieten solche Daten Kommunen und Zivilgesellschaft ein wichtiges Argumentationsinstrument. Schulen, Bürgerräte und lokale Integrationsprojekte können diese Erkenntnisse nutzen, um Vorurteilen aktiv entgegenzuwirken und den gesellschaftlichen Dialog zu versachlichen.