Studie: Waldbrandrisiko in Europa steigt stark – auch Deutschland betroffen
Waldbrände bedrohen nicht nur Ökosysteme, sondern auch Siedlungen, die Trinkwasserversorgung und die Luftqualität – und damit die Gesundheit und Lebensgrundlagen breiter Bevölkerungsgruppen. Eine frühzeitige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema schafft die Grundlage für politische Maßnahmen und gesellschaftliche Vorsorge, bevor Schäden entstehen.
Für Mecklenburg-Vorpommern mit seinen großen Kiefernwäldern und zunehmenden Trockensommern ist die Frage des Waldbrandrisikos hochaktuell. Die Erkenntnisse legen nahe, dass Forstbehörden, Kommunen und Feuerwehren jetzt in Prävention und klimaresistenten Waldumbau investieren sollten. Mischwälder und naturnahe Waldbewirtschaftung gelten als vielversprechende Ansätze, die auch in der Region verstärkt umgesetzt werden könnten.