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Thursday, 24. September 2026
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Demokratie & Zivilgesellschaft

Trump drängt Medien raus – Presselandschaft schlägt zurück

Als US-Präsident Trump mehrere große Medien vom Zugang zum Weißen Haus ausschloss, reagierte die internationale Presselandschaft mit breiter Solidarität. Medienverbände und Redaktionen weltweit verteidigten gemeinsam das Prinzip der Pressefreiheit als demokratische Grundbedingung. Der Vorgang macht deutlich, wie schnell staatliche Institutionen Journalismus instrumentalisieren können, wenn eine Regierung kritische Berichterstattung als Bedrohung begreift. Die Reaktion der Branche zeigt zugleich, dass kollektives Eintreten für unabhängige Information wirksam sein kann.

Pressefreiheit schützt nicht Medienkonzerne – sie schützt das Recht aller Bürgerinnen und Bürger auf unabhängige Information. Wer Journalistinnen und Journalisten aus Regierungsgebäuden ausschließt, entzieht der Öffentlichkeit Augen und Ohren. Besonders Menschen ohne Lobby – ohne eigene Plattform, ohne Netzwerk – sind auf unabhängigen Journalismus angewiesen, damit ihre Anliegen überhaupt gehört werden.

Was in Washington passiert, hat Signalwirkung weit über die USA hinaus: Autokratische Regierungen weltweit beobachten, was durchsetzbar ist. In Mecklenburg-Vorpommern, wo lokale Medienlandschaften seit Jahren schrumpfen und Redaktionen zusammengelegt werden, ist der Zugang zu Macht für Journalistinnen ohnehin begrenzt. Die Solidarisierung der Branche zeigt aber auch: Gemeinsamer Widerstand gegen Einschüchterung ist möglich und notwendig.