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Saturday, 19. September 2026
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Demokratie & Zivilgesellschaft

Trump sperrt CNN und weitere Medien aus dem Weißen Haus aus

US-Präsident Trump hat CNN und zwei weiteren Medienorganisationen den Zugang zum Weißen Haus entzogen – gezielt jenen Redaktionen, die kritisch über seine Politik berichten. Pressefreiheitsorganisationen weltweit warnen, dass dieser Schritt einen gefährlichen Präzedenzfall setzt: Wenn Regierungen entscheiden, welche Journalist:innen Zugang erhalten, verliert die Öffentlichkeit ein wichtiges Kontrollinstrument gegenüber der Macht. Für Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern ist das eine Erinnerung daran, wie wertvoll unabhängiger Lokaljournalismus ist – und wie schnell er unter Druck geraten kann, wenn er unbequeme Wahrheiten ausspricht.

Freier Journalismus ist keine Kleinigkeit – er ist das Frühwarnsystem einer Demokratie. Wenn eine Regierung entscheidet, welche Medien nah genug dran sind, um zu berichten, verlieren alle Bürgerinnen und Bürger ein Stück Kontrolle über ihre Mächtigen. Das betrifft nicht nur die USA: Was in Washington als Vorbild gesetzt wird, findet weltweit Nachahmer – auch in Ländern, wo Pressefreiheit ohnehin unter Druck steht.

Für Menschen, die noch wissen wie es sich anfühlt, wenn Informationen kontrolliert werden, ist dieser Schritt kein abstraktes Problem. Der gezielte Ausschluss missliebiger Medien ist eine klassische Machtdemonstration: Sie soll Redaktionen einschüchtern und kritische Berichterstattung verteuern. Europa und Deutschland müssen jetzt klar Stellung beziehen – und Strukturen stärken, die unabhängigen Journalismus auch in autoritären Zeiten schützen.