Uganda: Wie externe Akteure Queerfeindlichkeit exportieren
Wenn Netzwerke aus dem globalen Norden gezielt Gesetze finanzieren, die Menschen im globalen Süden das Leben kosten können, ist das kein regionales Problem – das ist ein Angriff auf universelle Menschenrechte. Für offene Gesellschaften überall ist es deshalb wichtig zu verstehen, wie antidemokratische Akteure über Ländergrenzen hinweg Strukturen aufbauen. Wer diese Mechanismen kennt, kann ihnen auch entgegenwirken.
Das Thema gehört in den Kern der Demokratiedebatte: Externe Einflussnahme auf nationale Gesetzgebung, gezielt gegen marginalisierte Gruppen, ist eine Methode, die auch in Europa nicht unbekannt ist. Die Frage, wie demokratische Gesellschaften transnationale Finanzströme für queerfeindliche Lobbyarbeit eindämmen können, ist heute drängender denn je. Zivilgesellschaftliche Organisationen und Parlamente sind gefordert, diese Netzwerke transparent zu machen und rechtlich zu begrenzen.