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Thursday, 17. September 2026
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International

UN-Konferenz gegen Wüstenbildung startet in der Mongolei

In der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar tagt die UN-Konferenz zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Landdegradierung, die neue Strategien zum Schutz von Weideland und zur Eindämmung von Dürren entwickeln soll. Das Treffen ergänzt die globalen Klimaverhandlungen um ein oft vernachlässigtes Thema: Rund ein Drittel der Erdoberfläche ist von Desertifikation bedroht, was Millionen Menschen ihre Lebensgrundlage entzieht. Für Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern sind die Ergebnisse relevant, da zunehmende Trockenheit auch hiesige Landwirtschaft und Moorlandschaften belastet. Lösungsansätze aus der Konferenz könnten richtungsweisend für nachhaltige Landnutzung und Bodenschutzpolitik in Europa sein.

Wüstenbildung und Bodendegradierung gefährden globale Ernährungssicherheit und treiben Migration an – zwei Themen, die auch europäische Gesellschaften unmittelbar betreffen. Internationale Abkommen zum Schutz von Böden und Weideland stärken das multilaterale Regelwerk, das Grundlage einer gerechten Weltordnung ist.

Die Konferenz ergänzt die großen Klimagipfel um eine oft vernachlässigte Dimension: Ohne gesunde Böden scheitern Klimaziele und Ernährungssysteme gleichermaßen. Neue Strategien zum Schutz von Weideland könnten auch für Agrarregionen in Nordeuropa Impulse liefern, wo Trockenperioden zunehmen.