US-Iran-Konflikt: Straße von Hormuz bleibt blockiert
Die Blockade der Straße von Hormuz betrifft rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels und wirkt sich direkt auf Energiepreise und wirtschaftliche Stabilität in Europa aus. Eine diplomatische Lösung liegt im Interesse offener Gesellschaften weltweit, da anhaltende Konflikte humanitäre Krisen verschärfen und multilaterale Institutionen unter Druck setzen.
Der Konflikt verdeutlicht die Grenzen unilateraler US-Außenpolitik und die Bedeutung europäischer Diplomatie im Mittleren Osten. Deutschland und die EU stehen vor der Aufgabe, zwischen Energieversorgungssicherheit und außenpolitischen Prinzipien zu vermitteln. Langfristig unterstreicht die Krise, wie abhängig Europa von fossilen Brennstoffen aus geopolitisch instabilen Regionen bleibt – und warum die Energiewende auch sicherheitspolitische Relevanz hat.