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Wednesday, 23. September 2026
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International

US-Iran-Krieg: Missionsziel jetzt Sicherung der Ölversorgung

Der seit Februar andauernde US-Krieg gegen Iran hat nach Angaben der Trump-Regierung ein neu formuliertes strategisches Ziel: die Sicherung der Ölversorgung durch die Straße von Hormus. Bisherige Waffenstillstandsversuche blieben ohne dauerhaften Erfolg, 16 US-Soldaten sind bereits gefallen. Die anhaltende Instabilität belastet die globalen Energiemärkte erheblich und stellt auch Europa und Deutschland vor dringende Fragen zur Energieversorgungssicherheit. Zivilgesellschaftliche Akteure und Oppositionspolitiker fordern eine klare diplomatische Exit-Strategie sowie eine stärkere Einbindung internationaler Vermittlungsinstitutionen.

Ein andauernder Krieg im Persischen Golf mit eskalierenden Zielen gefährdet die globale Energieversorgungssicherheit und damit die wirtschaftliche Stabilität offener Gesellschaften weltweit. Die fehlende parlamentarische Kontrolle über die Kriegsführung und der Wandel der offiziellen Kriegsziele untergraben demokratische Rechenschaftspflicht. Europa muss angesichts dieser Entwicklung seine Energieunabhängigkeit und außenpolitische Handlungsfähigkeit neu bewerten.

Der Konflikt zeigt, wie eng Energiesicherheit und geopolitische Stabilität miteinander verknüpft sind und welche Konsequenzen das für die europäische Außen- und Energiepolitik hat. Für Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht dies die Dringlichkeit der Energiewende hin zu erneuerbaren Quellen, um Abhängigkeiten von instabilen Ölmärkten zu reduzieren. Die EU steht vor der Frage, wie sie gegenüber einer US-Regierung agiert, die Kriege primär nach energiewirtschaftlichen Interessen ausrichtet.