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Thursday, 17. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

USA streichen Alzheimer-Forschungsgelder wegen Rassismus-Studien

Die US-Regierung hat erneut NIH-Forschungsgelder gestrichen, diesmal für Alzheimer-Studien, die den Einfluss von Rassismus auf die Gehirngesundheit untersuchen. Solche Forschung ist medizinisch bedeutsam, da soziale Stressfaktoren nachweislich das Demenzrisiko beeinflussen können. Für die Gesundheitsversorgung in Mecklenburg-Vorpommern unterstreicht diese Entwicklung, wie wichtig eine unabhängige europäische Forschungsfinanzierung ist. Wissenschaftsorganisationen weltweit arbeiten bereits daran, gefährdete Forschungsprojekte durch internationale Kooperationen abzusichern.

Wenn staatliche Stellen wissenschaftliche Forschung nach politischen statt nach wissenschaftlichen Kriterien fördern oder unterbinden, gefährdet das die Grundlagen evidenzbasierter Gesundheitspolitik. Die gezielte Streichung von Studien zu struktureller Benachteiligung und Gesundheit schwächt das Wissen, das Gesellschaften brauchen, um Ungleichheiten abzubauen. Eine offene Gesellschaft ist auf unabhängige Wissenschaft angewiesen, die auch unbequeme Zusammenhänge benennt.

Der Eingriff in die NIH-Förderung zeigt, wie schnell politische Ideologie wissenschaftliche Erkenntnisprozesse untergraben kann. Für Europa und Deutschland stellt sich die Frage, wie internationale Forschungskooperationen gegen solche Eingriffe geschützt werden können. Gleichzeitig könnten europäische Institutionen die Chance nutzen, betroffene Forschende aktiv anzuwerben und die eigene Forschungsunabhängigkeit als Stärke zu positionieren.