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Thursday, 24. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Warum Ungleichheit oft nicht als Ungerechtigkeit wahrgenommen wird

Soziale Ungleichheit wird von Betroffenen häufig nicht als Ungerechtigkeit empfunden, weil Menschen sich vorwiegend mit ihrem unmittelbaren sozialen Umfeld vergleichen. Dieses Phänomen der relativen Deprivation kann dazu führen, dass strukturelle Benachteiligungen – etwa im Zugang zur Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns – unsichtbar bleiben. Ein bewussterer Blick auf gesellschaftliche Vergleichsmaßstäbe kann helfen, bestehende Versorgungsungleichheiten sichtbar zu machen und politisch anzugehen.

Dieses Werk erklärt bis heute, warum gesellschaftliche Ungleichheit politisch oft weniger Widerstand erzeugt, als man erwarten würde – ein zentrales Thema in Zeiten wachsender Einkommensschere. Es liefert wichtige Denkanstöße für die Frage, wie soziale Medien und veränderte Vergleichsgruppen das Gerechtigkeitsempfinden moderner Gesellschaften beeinflussen.