Wissenschaft & Gesundheit
Warum ungleichmäßige Bodenversickerung die Bewässerung sabotiert
Ungleichmäßige Bodenversickerung bei der Oberflächenbewässerung, etwa durch Furchenbewässerung, kann die Wasserverteilung auf landwirtschaftlichen Flächen erheblich beeinträchtigen und die Bewässerungseffizienz messbar senken. Eine aktuelle Studie bestätigt, dass sowohl räumliche als auch zeitliche Schwankungen der Versickerungsrate einen direkten Einfluss auf die Bewässerungsleistung haben. Auf dieser Grundlage wurden praxisnahe Managementstrategien entwickelt, die diese Variabilität gezielt einbeziehen und so eine effizientere Wassernutzung ermöglichen. Für landwirtschaftliche Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern, die mit Bewässerung arbeiten, könnten diese Erkenntnisse helfen, Wasserressourcen nachhaltiger einzusetzen.
Bisherige Planungs- und Bewertungsverfahren für Bewässerungssysteme gehen vereinfachend von gleichmäßiger Versickerung aus – ein Fehler, der zu Wasserverschwendung oder Unterversorgung von Pflanzen führen kann. Bessere Methoden könnten helfen, Wasser in der Landwirtschaft effizienter einzusetzen – ein wichtiger Beitrag angesichts zunehmender Wasserknappheit weltweit.