Weltweite extreme Armut halbiert sich
Eine beispiellose Erfolgsgeschichte: Der Anteil der Menschen, die in extremer Armut leben, hat sich seit 1990 weltweit mehr als halbiert. Laut Weltbank-Daten sank die Quote von etwa 36 Prozent auf unter 10 Prozent – ein Rückgang, der über eine Milliarde Menschen betrifft.
Besonders beeindruckend ist die Entwicklung in Asien und dem Pazifikraum. Länder wie China, Indien und Vietnam haben durch gezielten wirtschaftlichen Aufbau und Bildungsinvestitionen Millionen aus der extremen Armut befreit. Aber auch in Afrika zeigen sich erste positive Trends, obwohl dort noch die höchsten Armutsquoten bestehen.
Dieser Fortschritt zeigt: Strukturelle Veränderung ist möglich. Gezielte Investitionen in Infrastruktur, Bildung und wirtschaftliche Chancen wirken. Während die Herausforderungen bleiben, beweisen die Daten, dass konzertierte globale Anstrengungen funktionieren. Die nächste Dekade muss diesen Schwung nutzen, um die verbleibenden extremen Ungleichgewichte zu überwinden.