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Monday, 28. September 2026
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Wissenschaft & Gesundheit

Wenn Flüsse überhitzen: Warum Hitze Rhein und Donau gefährdet

Steigende Wassertemperaturen bedrohen zunehmend die Ökosysteme großer europäischer Flüsse, wobei bereits ab 25 Grad Celsius viele Arten an ihre physiologischen Grenzen stoßen. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass anhaltende Hitzephasen die Artenvielfalt dauerhaft verändern können – ein Befund, der auch für die Flüsse Mecklenburg-Vorpommerns wie Warnow, Peene und Elbe zunehmend relevant wird. Wirksame Gegenmaßnahmen wie die Anlage von Ufergehölzen und eine reduzierte Wasserentnahme sind bekannt und könnten gezielt in regionale Gewässerschutzstrategien integriert werden.

Intakte Fluss-Ökosysteme sind Grundlage für Trinkwasser, Fischerei, Tourismus und Hochwasserschutz – und damit für das Wohlergehen ganzer Regionen. Der Schutz von Gewässern vor Überhitzung ist eine konkrete Klimaanpassungsaufgabe, die Kommunen, Landwirtschaft und Wasserwirtschaft gemeinsam angehen müssen. Je früher gehandelt wird, desto geringer sind die ökologischen und wirtschaftlichen Folgekosten.

Die Erkenntnisse über Hitzefolgen in großen Flüssen sind auf norddeutsche Gewässer wie Warnow, Peene und Elbe übertragbar, die ebenfalls von steigenden Sommertemperaturen betroffen sind. In Mecklenburg-Vorpommern bieten Renaturierungsprojekte und die Förderung naturnaher Ufer konkrete Ansatzpunkte, um die Resilienz der Gewässer zu stärken. Forschungsinstitute und Umweltbehörden der Region sollten die Erkenntnisse für eigene Monitoringprogramme nutzen.