Wer AfD wählt, zahlt am meisten: DIW-Studie zu Wahlprogramm
Demokratie lebt davon, dass Menschen informierte Entscheidungen treffen können – und dafür brauchen sie belastbare Fakten über die tatsächlichen Folgen politischer Programme. Eine Studie, die zeigt, wer konkret die Zeche zahlt, stärkt genau diese Grundlage. Gerade in Regionen, in denen wirtschaftliche Unsicherheit und politische Enttäuschung zusammenkommen, ist evidenzbasierte Information ein Beitrag zur offenen Gesellschaft – nicht als Bevormundung, sondern als Respekt vor den Menschen dort.
Mecklenburg-Vorpommern teilt mit Sachsen-Anhalt viele strukturelle Merkmale: hohe AfD-Zustimmung, starke Abhängigkeit von Transferleistungen und öffentlicher Infrastruktur, demografische Herausforderungen. Was die DIW-Studie für Sachsen-Anhalt zeigt, ist für MV direkt übertragbar. Kommunalpolitische Akteure, Gewerkschaften und zivilgesellschaftliche Gruppen im Land können diese Daten nutzen, um konkrete Wirtschaftsgespräche zu führen – weg von Kulturkampf-Rhetorik, hin zu der Frage: Was nützt den Menschen hier tatsächlich?