WHO fordert besseren Hitzeschutz für Europas Bevölkerung
Hitze ist eine der am stärksten unterschätzten Gesundheitsgefahren des Klimawandels und betrifft vor allem jene, die sich nicht selbst helfen können. Ein konsequenter Hitzeschutz ist daher eine Frage sozialer Gerechtigkeit und solidarischer Daseinsvorsorge. Gesellschaften, die jetzt in Prävention investieren, schützen nicht nur Menschenleben, sondern entlasten auch Gesundheitssysteme langfristig.
Für Mecklenburg-Vorpommern bedeuten zunehmende Hitzesommer konkrete Handlungsbedarfe in der kommunalen Gesundheitsversorgung, etwa in Pflegeheimen, Krankenhäusern und im öffentlichen Raum. Kommunen können von evidenzbasierten Hitzeschutzplänen profitieren, die die WHO als Vorbild empfiehlt. Küstenregionen wie MV gelten zwar als vergleichsweise kühl, doch auch hier steigen die Hitzebelastungen nachweislich.