Wismar: Internationale Studierende betreuen Jugendliche in Ferien
Solche Projekte stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf mehreren Ebenen: Internationale Studierende knüpfen Verbindungen zur lokalen Gemeinschaft, während Kinder und Jugendliche früh interkulturelle Erfahrungen sammeln. Das freiwillige Engagement junger Menschen aus aller Welt zeigt, dass Offenheit und Vielfalt im ländlichen Raum lebbar sind – und zwar nicht als Konzept, sondern im Alltag.
Für Nordwestmecklenburg ist dieses Modell besonders interessant, weil es Fachkräftemangel in der Jugendarbeit mit internationalem Studierendenaustausch kreativ verbindet. Die Hochschule Wismar kann hier als Brücke zwischen globalem Lernen und lokalem Bedarf fungieren. Andere Kommunen in MV könnten ähnliche Kooperationen mit regionalen Hochschulen entwickeln, um Ferienbetreuung zu sichern und gleichzeitig Integration zu fördern.