WMO warnt: Nächster globaler Hitzerekord könnte 2027 kommen
Regelmäßige Hitzerekorde gefährden Gesundheit, Landwirtschaft und Infrastruktur – und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Wer die Kosten des Klimawandels trägt, sind häufig einkommensschwache Menschen und vulnerable Gruppen, die sich weder Klimaanlagen noch energetische Sanierungen leisten können. Glaubwürdige Klimaprognosen wie diese sind eine wichtige Grundlage für politische Entscheidungen in einer offenen, faktenbasierten Gesellschaft.
Für Mecklenburg-Vorpommern als Agrar- und Küstenland verschärfen steigende Temperaturen Dürrerisiken und die Gefährdung der Ostseeküste konkret. Der Befund der WMO stärkt das Argument für beschleunigten Ausbau von Solar- und Windkraft in der Region sowie für kommunale Hitzeschutzpläne. Bürgerenergiegenossenschaften können hier doppelt wirken: als Treiber der Energiewende und als Instrument sozialer Absicherung beim Umstieg auf klimafreundliche Versorgung.