World Liberty Congress eröffnet Europabüro in Berlin
Ein internationales Netzwerk, das Demokratieaktivistinnen und -aktivisten verbindet und schützt, stärkt die globale Zivilgesellschaft konkret. Für eine offene Gesellschaft ist es wichtig, dass solche Strukturen nicht nur auf dem Papier existieren, sondern auch Menschen aus dem Globalen Süden und aus postsowjetischen Staaten erreichen – also jene, deren Demokratieerfahrung oft unsichtbar bleibt. Die Frage, wessen Freiheitsbegriff hier leitend ist und wer tatsächlich Zugang hat, bleibt zentral.
Berlin übernimmt mit diesem Schritt eine symbolische und praktische Rolle als Knotenpunkt für internationale Demokratiearbeit. Für Mecklenburg-Vorpommern, wo Erfahrungen aus der DDR-Bürgerrechtsbewegung bis heute wenig institutionell verankert sind, zeigt das: Demokratieengagement braucht Infrastruktur und Räume. Offen bleibt, ob ostdeutsche Perspektiven und Erfahrungen in diesem neuen Netzwerk sichtbar werden oder erneut an den Rand gedrängt werden.